|

Museumsstube Zwenkau

Museumsstube erinnert an Großmutters Zeiten Im Dachgeschoss des Rathauses eröffnete der Heimatverein Zwenkau e. V. am 13. April 2014 eine liebevoll eingerichtete, kleine Museumsstube. Die Räumlichkeiten wurden von der Stadt Zwenkau zur Verfügung gestellt. Viele Jahre war es schon Ziel der aktiven Heimatfreunde, Zeitzeugnisse vergangener Epochen zu sammeln und den Zwenkauern und Gästen zu präsentieren. Einige Objekte stammen aus dem Kellerarchiv des Rathauses und sind noch Exponate aus dem 1962 aufgelösten Stadtmuseum, zusätzlich ergänzen a...

Museumsstube erinnert an Großmutters Zeiten

Im Dachgeschoss des Rathauses eröffnete der Heimatverein Zwenkau e. V. am 13. April 2014 eine liebevoll eingerichtete, kleine Museumsstube. Die Räumlichkeiten wurden von der Stadt Zwenkau zur Verfügung gestellt. Viele Jahre war es schon Ziel der aktiven Heimatfreunde, Zeitzeugnisse vergangener Epochen zu sammeln und den Zwenkauern und Gästen zu präsentieren.
Einige Objekte stammen aus dem Kellerarchiv des Rathauses und sind noch Exponate aus dem 1962 aufgelösten Stadtmuseum, zusätzlich ergänzen auch unzählige Gegenstände aus Haushaltsauflösungen und Sachspenden den Fundus.
Das kleine Museum ist eine Fundgrube für neugierige Menschen jeden Alters. Zu beachten ist jedoch, dass der Aufgang zum Dachgeschoss in dem denkmalgeschützten Rathaus, einem ehemaligen Schloss- und Amtsgericht, leider nicht Barriere frei ist. Man muss 37 Treppenstufen in die 2. Etage steigen.

Die Einrichtung zeigt die Lebensverhältnisse um die Mitte des 20. Jahrhunderts. Als Erwachsener erlebt man automatisch einen Blick in die Vergangenheit, in den Alltag von früher in der eigenen Wohnung, oder der von Oma und anderen Verwanden und Bekannten. Immer wieder hört man von Besuchern ein freudiges „Weißt Du noch?“ oder ein erstauntes “Oh, das hatten wir auch!“ Die Museumsstube ist trotz relativ beengter Verhältnisse (aber wer hatte damals eine geräumige Wohnung?) in mehrere thematische Bereiche gegliedert – Wohnküche, Schlafzimmer, eine Kinderecke und einen Näh- und Bügelbereich. Mehrere Vitrinen zeigen eine Vielzahl an Haushaltsgegenständen und -geräten. Wie sich bei Führungen mit Kindern zeigt, muss man ihnen erklären, wozu diese benutzt wurden und wie sie funktionieren. Der Nachwuchs findet dies spannend und lustig zugleich. Ja, wie einfach und selbstverständlich doch heute alles geworden ist.
Zum Wohnzimmer gehörte die Musik. Die kam Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem Grammophon mit den dazugehörigen Schellackplatten von Polyphon, später gab es den Plattenspieler und (in der DDR) die bekannten Amiga - Langspielplatten. Das typische Küchenbüfett steht gleich neben dem Eingang. Was da alles hinein gehörte! Ein alter Küchenherd mit Kohlefeuerung und einem Warmwasserbehälter ist auch zu sehen. Damals kam das warme Wasser ja noch nicht aus dem Hahn. Töpfe waren emailliert oder aus Aluminium. „Wer holt die Briketts aus dem Keller und bringt die Asche weg?“ – war eine typische Frage der Hausfrau jener Zeit, die stets auf „Begeisterung“ stieß.
In jedem Haushalt gab es einen Bereich, wo die Hausfrau Nähmaschine und Bügeltisch aufstellen konnte. Die Kleidung wurde damals noch repariert und nicht gleich entsorgt.
Das Schlafzimmer bestand aus Bett, Schrank, Nachttisch und Waschkommode, oft mit Waschgelegenheit dank einer Schüssel und Krug. Für die Kinder blieb oft nur eine Ecke mit Bett und einigem Spielzeug. Ein Puppenhaus, wie im Museum gezeigt, wurde meist nur in der Weihnachtszeit aufgestellt.

Im Flur vor der Museumsstube befinden sich Ausstellungsstücke zum Themenbereich Schule und Büro, darunter eine voll funktionsfähige Zeiger-Schreibmaschine aus der Zeit um 1913 und der Schreibtisch, an dem möglicherweise Gustav-Oswald Ahnert gesessen hat, welcher von 1873-1911 als Bürgermeister Zwenkaus Stadtentwicklung prägte.

Bereits im Treppenhaus erwartet die Besucher eine Vitrine mit Exponaten aus Ausgrabungen in unmittelbarer Umgebung, die belegen, dass die Elsteraue bereits vor über 7000 Jahren besiedelt war. Weiterhin sind alte historische Straßenfotos zu entdecken und eine Zeittafel erinnert an wesentliche Fakten der Zwenkauer Geschichte.

Neugierig geworden? Die Museumsstube ist geöffnet:

Montag bis Donnerstag 09:00 bis 12:00 Uhr oder nach Vereinbarung unter folgenden Kontaktdaten:

Postanschrift: Heimatverein Zwenkau e.V.
per Adr. Gunter Arndt
Lindenallee 50
04442 Zwenkau

Tel.: 034203 447495
Internet: www.heimatverein-zwenkau.de
E-Mail: info@heimatverein-zwenkau.de

Text: Heimatverein & Stadt Zwenkau

    Museumsstube Zwenkau
    Bürgermeister-Ahnert-Platz 1
    04442 Zwenkau

    Montag : 09:00 - 12:00 Dienstag : 09:00 - 12:00 Mittwoch : 09:00 - 12:00 Donnerstag : 09:00 - 12:00 Freitag : geschlossen Samstag : geschlossen Sonntag : geschlossen Oder nach Vereinbarung unter folgenden Kontaktdaten: Postanschrift: Heimatverein Zwenkau e.V. per Adr. Gunter Arndt Lindenallee 50 04442 Zwenkau Tel.: 034203 447495 Internet: www.heimatverein-zwenkau.de E-Mail: info@heimatverein-zwenkau.de
OnePager Projekt starten
1

Wählen Sie den Namen der neuen Page

Zusammen mit der Adresse (URL) der Basisseite ist Ihr Projekt sofort unter dieser neuen Internetadresse verfügbar.

weitere Infos

alt_text_onepager_description_1
Editor Mode
2

Inhalte nach Ihren Vorstellungen einrichten.

Erste Daten, Bilder, Videos sowie persönlichen Daten haben wir bereits für Sie als Beispiel hinterlegt.

weitere Infos

alt_text_onepager_description_2
Seitenbereiche / Slides
3

Jedes Slide hat einen eigenen Editor

Mit dem Wechsel eines Slide wird der zugehörige Editor eingeblendet. Auf der rechten Seite bearbeiten Sie die Inhalte.

weitere Infos

alt_text_onepager_description_3
Erneut bearbeiten
4

Verborgener Button links unten in der Ecke

Via MouseOver wird der Button für den Editor Mode sichtbar, um Inhalte später erneut anpassen zu können.

weitere Infos

alt_text_onepager_description_4
OnePager anlegen / bearbeiten